Infrastruktur im Eifelkreis – Grundlage für Lebensqualität

Eine funktionierende Infrastruktur ist die Voraussetzung dafür, dass Menschen gerne hier leben, arbeiten und ihre Familie gründen. Dazu gehören Straßen, Schulen, Kindergärten, Wohnraum und die Anbindung an die Gesundheitsversorgung. Genau in diesen Bereichen gibt es im Eifelkreis klaren Handlungsbedarf.

Straßen und Winterdienst

Viele Bürger haben den Eindruck, dass der Winterdienst in den letzten Jahren schlechter geworden ist – obwohl die Winter in der Eifel insgesamt milder und schneearmer geworden sind. Gerade auf Nebenstrecken, in Ortsteilen und an Steigungen bleibt der Schnee länger liegen oder wird nur unzureichend geräumt. Das führt zu gefährlichen Situationen für Berufspendler, Schulbusse und ältere Menschen.

Lösungsansätze:

  • Klarere Priorisierung der Strecken und transparente Räumpläne
  • Bessere Abstimmung zwischen Kreis und Verbandsgemeinden
  • Überprüfung der Einsatzzeiten und der Ausstattung der Räumdienste
  • Stärkere Berücksichtigung von Steigungsstrecken und Schulbusrouten

Schulen und Kindergärten

Gute Schulen und Kindergärten sind einer der wichtigsten Standortfaktoren für junge Familien. Gleichzeitig stehen viele Einrichtungen unter Druck: Sanierungsstau, fehlende Kapazitäten, Personalmangel und teilweise unzureichende digitale Ausstattung.

Gerade in den kleineren Orten muss sichergestellt werden, dass Kindergärten und Grundschulen erhalten und modernisiert werden. Lange Fahrwege belasten Kinder und Eltern gleichermaßen.

Lösungsansätze:

  • Priorisierte Sanierung und Modernisierung bestehender Gebäude
  • Ausbau der digitalen Infrastruktur an Schulen
  • Bessere Planung von Kitaplätzen, damit Familien nicht in andere Gemeinden ausweichen müssen
  • Enge Abstimmung mit den Verbandsgemeinden und dem Land, um Fördermittel gezielt einzusetzen

Wohnungsbau und sozialer Wohnungsbau

Der Eifelkreis braucht mehr bezahlbaren Wohnraum – insbesondere für junge Familien, Arbeitnehmer und ältere Menschen. Gleichzeitig muss beim sozialen Wohnungsbau mit Augenmaß vorgegangen werden.

Große konzentrierte Sozialwohnungsprojekte mit 80 oder 100 Wohnungen an einem Standort bergen die Gefahr, dass soziale Brennpunkte entstehen. Das wollen wir vermeiden. Sozialer Wohnungsbau muss dezentral und gut integriert erfolgen.

Lösungsansätze:

  • Förderung von dezentralem, kleinerem sozialem Wohnungsbau in bestehenden Ortschaften
  • Stärkere Unterstützung von Familien beim Bau oder Kauf von Eigenheimen
  • Beschleunigung von Bauleitplanungen und Genehmigungsverfahren
  • Nutzung von Leerständen in den Ortskernen, bevor neue große Siedlungen am Rand entstehen
  • Bei neuen Wohngebieten von vornherein auf eine gute soziale Mischung achten

Gesundheitsversorgung

Die gesundheitliche Versorgung gehört eng zur Infrastruktur. Ohne erreichbare Ärzte und ein leistungsfähiges Krankenhaus verliert der Eifelkreis an Attraktivität. Die Details und meine Position dazu finden Sie unter dem Reiter Gesundheitsversorgung.

Mein Anspruch

Infrastruktur darf nicht nur verwaltet, sondern muss aktiv gestaltet werden. Dazu gehören:

  • Funktionale Straßen auch im Winter
  • Moderne und ausreichende Schulen und Kindergärten
  • Bezahlbarer Wohnraum ohne soziale Brennpunkte
  • Eine enge Verzahnung mit der Gesundheitsversorgung

Ich will keine großen Ankündigungen, sondern konkrete Verbesserungen im Alltag der Bürger. Dafür stehe ich.